Möglichkeiten, um die Google Platzierung zu verbessern

Für Website-Betreiber gibt es heute viele Techniken, die die Google Platzierung verbessern können. Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) teilt man heute in zwei große Gebiete ein: in die Onpage- und die Offpage-Optimierung. Während die Onpage-Optimierung sich mit dem Inhalt der Website selbst befasst, widmet sich die Offpage-Optimierung dem Aufbau von Links auf die eigene Seite, so genannter Backlinks.

Onpage-Optimierung: Die Seite suchmaschinenfreundlich gestalten

Die Onpage-Optimierung umfasst mehrere Techniken, um einer Suchmaschine den Inhalt der Website besser zu vermitteln und ihn mit populären Suchbegriffen zu verknüpfen. Je besser Google bestimmte Schlüsselwörter und Wortkombinationen – so genannte Keywords – der Website zuordnen kann, um so eher kann sich diese bei der Google Platzierung verbessern. Bei den Keywords handelt es sich um typische Begriffe, die von einem Suchmaschinennutzer in die Suchmaske eingegeben werden.

Zunächst sollte man eine Keyword-Recherche durchführen, um gut zum Inhalt der Seite passende und oft von Internet-Surfern gesuchte Schlüsselwörter zu finden. Dies kann beispielsweise mit dem kostenlosen Google AdWords Keyword Tool geschehen, das die Häufigkeit von Suchbegriffen bei Google anzeigt. Hat man passende Keywords gefunden, so muss man diese Schlüsselwörter nun geschickt in den Inhalten der eigenen Website unterbringen.

Es gibt im Website-Inhalt Schlüsselpositionen, auf denen ein Vorkommen des Keywords von Google wahrscheinlich höher gewichtet wird. Überschriften und Unterüberschriften sind eine Gruppe dieser Elemente, weiterhin die Meta-Description, die in den Google-Suchergebnissen oft angezeigt wird. Auch ein richtig gewählter Domainname kann die Google Platzierung verbessern, wenn etwa eines der Haupt-Keywords in der Domain vorhanden ist. Ebenfalls ist das Einpflegen der wichtigen Keywords in den Rest der URL sinnvoll. Moderne Content-Management-Systeme können die URLs der einzelnen Seiten eines Webangebots „sprechend“ gestalten. Dies bedeutet, dass die Hauptüberschrift jeder Einzelseite automatisch in eine fast gleich lautende URL umgewandelt wird.

Das wohl wichtigste Element der Onpage-Optimierung ist jedoch der Inhalt des Textes. Google passt dabei seine Algorithmen ständig so an, dass ein natürliches Lese-Erlebnis begünstigt wird. Eine wichtige Kennzahl bei der Beurteilung des Inhalts durch Google ist die Keyword-Dichte, die die Anzahl des Vorkommens eines Keywords geteilt durch die Wortzahl des Gesamttextes der jeweiligen Seite in Prozent angibt. Jedes der Keywords sollte im Idealfall höchstens 1 bis 2 % Keyword-Dichte besitzen; deutlich höhere Werte werden von Google als unnatürlich angesehen und können abgestraft werden. Ein weiterer Aspekt ist die Keyword Proximity: Wenn zusammengehörige Keyword-Gruppen nahe beieinander stehen, ohne von zu vielen Wörtern unterbrochen zu werden, kann man damit manchmal die Google Platzierung verbessern. Weiterhin ist es wahrscheinlich, dass man die Google Platzierung verbessern kann, wenn man Begriffe aus dem semantischen Umfeld der Keywords, also Synonyme und themenverwandte Begriffe in den Text einbringt.

Offpage-Optimierung: Backlinks aufbauen

Das zweite große Gebiet der Suchmaschinenoptimierung ist die Offpage-Optimierung, die das Streben nach Backlinks, den so genannten Linkaufbau umfasst. Dabei geht es um Links von anderen Seiten auf die eigene Seite, deren Anzahl und Qualität Google im so genannten PageRank misst und die damit die Google Platzierung verbessern. Dieser Schritt ist heute komplexer geworden, da Google viele früher verbreitete Techniken wie Linkkauf und das Betreiben von Linknetzwerken heute abstraft. Von Google gewollt ist dabei, dass Seiten aus freier Entscheidung auf andere verlinken. Gute Inhalte und so genannte Linkbaits wie Wettbewerbe oder Gewinnspiele, die erfahrungsgemäß oft im Internet geteilt werden, sind daher der beste Weg, um die Google Platzierung verbessern zu können. Dies ist jedoch am Anfang oft schwer; es gibt aber auch heute noch Möglichkeiten zum aktiven Linkaufbau.

Ein wichtiges Element der Offpage-Optimierung ist heute das Social Media Marketing. Wenn die eigenen Inhalte über soziale Netzwerke wie Facebook oder über Microblogging-Dienste wie Twitter verbreitet werden, entstehen dadurch wertvolle Backlinks, die die Google Platzierung verbessern können. Das Betreiben und Pflegen von Profilen in diesen Netzwerken ist daher ein wichtiger Bestandteil moderner Linkaufbau-Strategien. Eine verwandte Möglichkeit zum Aufbau von Backlinks ist die Produktion von eigenen Videos und deren Upload auf Plattformen wie YouTube. Auch diese Inhalte werden im Idealfall viral von Nutzern geteilt und führen dann in der Regel zu Backlinks auf die eigene Seite, die wiederum die Google Platzierung verbessern.

Traditionellere Methoden zum Linkaufbau sind das Veröffentlichen von Pressemitteilungen auf Presseportalen und das Verfassen von Texten für Artikelverzeichnisse. Dabei handelt es sich um Websites, die das Veröffentlichen von beliebigen Artikeln mit Backlinks auf die eigenen Seiten erlauben. Auch die Eintragung der Seite in Webverzeichnisse und Webkataloge sowie auf Social-Bookmarking-Plattformen führt zu Backlinks. Diese traditionelleren Linkaufbau-Techniken sind jedoch derzeit auf dem Rückzug, da Google diese Links nach den jüngsten Updates oft als von niedrigerer Qualität einstuft, was im Extremfall sogar zu einer Abstrafung führen kann.

Beim aktiven Linkaufbau sollte man weiterhin immer auf den Linktext achten. Im Idealfall beinhaltet der Linktext wichtige Keywords und sieht dennoch natürlich aus. Unnatürliche Verlinkungen werden von Google inzwischen oft ebenso abgestraft wie identische Links auf vielen verschiedenen Seiten. Die Google Platzierung verbessern kann man daher am besten, wenn man verschiedenartige Links mit vielfältigen und gut lesbaren Linktexten generiert.

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